Skript und Umgang mit Geld
mit Simone Strehle-Hechenberger
Freitag 15.05., 14:30 – 16:00 Uhr
Raum 1 (Forum am See)Beschreibung
Geld berührt Identität, Zugehörigkeit und Teilhabe – und damit nicht nur das Ich, sondern auch das Wir und unsere Resonanz mit der Welt. Im Umgang mit Geld schwingen Botschaften und Muster nach, die wir in Kindheit und Herkunftsfamilie aufgenommen haben. Diese wirken oft unbewusst weiter und prägen, wie wir uns selbst erleben, wie wir in Beziehung treten und welche Chancen wir in der Welt wahrnehmen. Mit den Ich-Zuständen als zentralem theoretischen Bezugspunkt erforschen wir, wie unterschiedliche innere Stimmen – Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich – in Resonanz oder Dissonanz geraten, wenn es um Geld geht. Trübungen und Skriptmuster zeigen sich in unseren Entscheidungen und eröffnen den Blick auf das Spannungsfeld von Identität (Ich), Verbundenheit (Wir) und gesellschaftlicher Teilhabe (Welt). Im Workshop erstellen die Teilnehmenden ihre eigene Skriptmatrix zum Thema Geld, tauschen Erfahrungen in Kleingruppen aus und reflektieren, welche Botschaften und Muster im Umgang mit Geld sie prägen. So entsteht ein Raum, in dem persönliche Resonanzen hörbar werden und es zeigen sich Perspektiven für einen bewussteren, freieren Umgang mit Geld.
Zielgruppe: für Teilnehmende mit TA-Grundkenntnissen
Anwendungsbereich: Beratung | Psychotherapie
Teilnehmer:innen: bis zu 15 Teilnehmende
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Ich habe ein starkes Bedürfnis nach Gerechtigkeit!
mit Helmut Bickel
Samstag 16.05., 14:30 – 16:00 Uhr
Saal Europa (Inselhalle)Beschreibung
„Ich habe ein starkes Bedürfnis nach Gerechtigkeit!“ – äußert eine Klientin im Rahmen einer Beratungssitzung. Eine andere Person meint: „Ich verspüre immer wieder ein Bedürfnis nach Rückzug.“
Wir wissen: Auf dem Weg in Richtung Autonomie ist das Erkennen, Benennen und schließlich in die Interaktion bringen von Bedürfnissen ein wichtiger Schritt. Ist nun „Gerechtigkeit“ oder „Rückzug“ ein Bedürfnis? Häufig ziehen wir Menschen es vor, uns selbst und unsere Umwelt im Unklaren lassen über unsere Bedürfnisse. Wir vernebeln unser Denken und unser Fühlen für uns selbst und für Andere.
Die saubere Trennung von Bedürfnis und Strategie bringt den Beratungsprozess voran.
Dieser Workshop zeigt anhand von Fallvignetten und kleinen Reflexionseinheiten als auch unter Bezugnahme auf TA-Theorie wie dieser Ent-trübungs-Prozess abläuft. Je nach Interessenslage werden wir Querverbindungen herstellen zur Arbeit mit Paaren, zur Kindererziehung, zur Gesellschaftspolitik, zur Arbeit in und mit Firmen.
Zielgruppe: für Teilnehmende mit TA-Grundkenntnissen und für Teilnehmende mit fortgeschrittenen TA-Kenntnissen
Anwendungsbereich: Beratung | Organisation | Psychotherapie
Teilnehmer:innen: über 30 Teilnehmende | unbegrenzt
